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Kochen fast von allein

Noch vor ein paar Jahrezehnten galt ein Gasherd als das komfortabelste Gerät, mit dem man kochen und backen konnte. Man konnte die Größe der Flammen zwar verändern, doch trotzdem galt äußerste Vorsicht und man musste ständig mindestens ein Auge darauf haben, dass die Flamme nicht erlischt. Entsprechend groß war die Erleichterung, als einfache elektrische Systeme die Gasherde ablösten, bei denen man ebenfalls die Temperatur regeln konnte, die man dann aber unbeaufsichtigt lassen konnte.

Einen ähnlich einschneidenden Wechsel erleben wir gerade wieder. Modernste Technik hilft heute auch beim Kochen, Backen oder Braten - schließlich verfügen moderne Backöfen und Herde über zahlreiche voreingestellte Programme, die das Wirken in der Küche erheblich erleichtern und bequemer machen.

Beheizungsarten für Backöfen

Mit den wachsenden Möglichkeiten stiegen auch die Ansprüche an die Geräte. Die Hersteller überbieten sich immer wieder mit Neuentwicklungen und Verbesserungen, so dass man schnell die Übersicht verlieren kann. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Beheizungsarten kurz vor und erklären Funktion und Nutzen.

  • Ober-/Unterhitze für knusprige Braten, frisches Brot und jede Art von Kuchen
  • Heißluft – Hitze von allen Seiten, z. B. für Rührkuchen, feine Obsttorten oder leckere Blechkuchen
  • 3D-Heißluft – speziell entwickelt zum Backen auf mehreren Etagen
  • Flächengrill für flaches Grillgut wie Steaks, Fisch, Toast oder zum Überbacken
  • Umluft-Infragrill zum knusprigen Grillen großer Fleischstücke wie Rollbraten, Haxen, Gans oder Ente. Die Backofentür bleibt geschlossen – das spart bis zu 50% Strom
  • Variabler Groß-/Kleinflächengrill mit variabel einstellbaren Leistungsstufen und energiesparender Anpassung an große oder kleinere Grillmengen

Hier noch mal alle gängigen Beheizungsarten im Überblick:

Ober-Unterhitze Ober-Unterhitze
Die klassische Beheizungsart bei Backöfen. Die Hitze wurd durch zwei "Heizungen"erzeugt, von denen jeweils eine unter dem Backofenboden und eine über oder an der Backofendecke angebracht sind - so wird von unten und oben beheizt. Zu empfehlen ist diese Beheizungsart in erster Linie bei empfindliche Kuchen oder Gebäck.
Unser Tipp: Verwenden Sie dabei dunkle Backformen und stellen Sie diese nicht auf das Backblech, sondern immer auf ein Rost.
   
Heißluft Pizzastufe
Eine Kombination aus Umluft und Unterhitze ermöglicht es, Tiefkühlspeisen wie Pizza oder Pommes Frites ohne langes Vorheizen zuzubereiten.
   
Heißluft Heißluft (Umluft)
Ein Gebläse saugt die Luft im Backofen an, führt diese über eine Heizung und anschließend aufgeheizt zurück in den Backofen. Dadurch können einerseits gleichbleibende Temperaturen erreicht werden, und andererseits wird durch den Luftstrom auch eine Verwendung von 2 Backblechen gleichzeitig möglich - hier herrscht kein "Hitzeschatten" durch das obere oder untere Blech.
Unser Tipp: Um auch mit Umluft zu backen, sollten Sie die Temperatur um 30 - 40 Grad niedriger als gewohnt wählen. Der Kuchen bäckt ungleichmäßig, wenn die Temperatur zu hoch ist.
   
3 D-Heißluft 3 D-Heißluft
Der zusätzlichen Ringheizkörper heizt die Luft während des Durchströmens zusätzlich auf, und lässt so sogar Backen auf 2 Ebenen zu.
Diese Heizart eignet sich auch hervorragend zum Einkochen, schonendem Auftauen und dem Trocknen von Obst.
   
Umluftgrill Umluftgrill
Eine Kombination aus Heißluft-Funktion und Grillheizung. So werden die Vorteile beider Varianten genutzt. beispielsweise beim Braten von großen Fleischstücken. Wichtig ist hier, dass das Umluftgrillen bei geschlossener Backofentür durchgeführt wird, um eine Luftzirkulation zu gewährleisten.
   
Flächengrill Flächengrill
Ein Flächengrill, bei dem an der Decke des Ofens eine Heizspirale angebracht ist,eignet sich besonders zum Grillen von flachem Grillgut (Staks, Koteletts). Die Heizspirale wird zum Glühen gebracht und erzeugt so die Grillhitze.
Achtung: Bei der offen liegenden Heizspiral besteht durch spritzendes Öl oder Fett eine erhöhte Brandgefahr.
   
Auftauen Auftauen
Diese Heizart ist für das Auftauen von Tiefkühlwaren vorgesehen.
   
  Warmhalten
Speisen werden über längere Zeit hinweg konstant auf einer Temperatur gehalten.
   
Mikrowelle Mikrowelle
Die eigentlich Bezeichnung lautet "Mikrowellengerät", wurde aber schnell im Volksmund durch "Mikrowelle" ersetzt. In einem Mikrowellengerät wandelt ein Magnetron den eingehenden elektrischen Strom in elektromagnetische Wellen um, und entläd diese durch eine Öffnung in den Garraum. Seitlich reflektieren die metallenen Wände des Garraums die Mikrowellen, und eine Glaskeramikplatte auf dem Gerätebogen sorgt dafür, dass die Mikrowellen auch von unten die Lebensmittel erreichen können. Das Lochgitter in der Tür verhindert, dass die Mikrowellen austreten können, ermöglicht aber trotzdem noch einen Blick in den Innenraum. Für eine gleichmäßige Erwärmung der Lebensmittel sorgen in der Regel ein Drehteller und ein Reflektorflügel Mikrowellengeräte gibt es als Einzel- oder Kombi-Geräte mit Grill- und Backofenfunktion sowie als Einbauteil im Backofen.
   

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