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Effizienzklassen bei Waschmaschinen

Energielabel Waschmaschinen
Das Energielabel zeigt die wichtigsten Energiekriterien eines Geräts.

Waschmaschinen werden zum einen nach ihrem Energieverbrauch in Klassen eingeteilt. Zum anderen wird die Waschwirkung, die Schleuderwirkung und die erreichbare Schleuderdrehzahl auf dem Energielabel angegeben. Hier finden Sie auch die Vergleichs-Kriterien maximal mögliche Füllmenge (in kg trockener Wäsche) und Wasserverbrauch im Standard Waschprogramm „Baumwolle 60°C“. Die für die Klasseneinteilung ausschlaggebenden Messwerte werden durch den Gerätehersteller nach europaweit genormten Verfahren im Standard-Waschprogramm „Baumwolle 60°C“ mit genormten Wäschestücken ermittelt und dokumentiert. Grundlage für Waschmaschinen sind die EN 60456 A 10, 11, 12, EN 60704-2-4 und EN 60704-3.

Ermittlung der Energieeffizienzklasse (EEK)

Seit 1998 müssen Waschmaschinen in Europa nach verschiedenen europaweit gültigen Effizienzklassen von A+++ bis D eingestuft werden. Durch neueste, intelligente Technik hat sich der Stromverbrauch vieler Geräte weiter verringert. Daher wird die Energieeffizienzklasse A häufig weit unterboten. Heute liegen die meisten Geräte schon in den Energieeffizienzklassen A+ bzw. A++. Eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse „A+++“ verbraucht pro Waschgang höchstens 0,07 kWh pro kg Wäsche. Eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse „A“ verbraucht pro Waschgang mindestens 0,19 kWh pro kg Wäsche.

Einstufung
EEK
Energieeffizienzindex
Ersparnis ggu. EEK A
niedriger A+++ EEI < 46 32 %
Verbrauch A+++ 46 ≤ EEI ≤ 52 24 %
  A+ 52 ≤ EEI ≤ 59 13 %
  A 59 ≤ EEI ≤ 68
  B 68 ≤ EEI ≤ 77
hoher C 77 ≤ EEI ≤ 87
Verbrauch D 87 ≤ EEI

Unsere Empfehlung: kaufen Sie kein Gerät mit einer Energieffizienzklasse unterhalb A+. Diese mögen zwar in der Anschaffung billiger sein - warum das aber so ist, werden Sie am Jahresende in Ihrer Stromrechnung erkennen.

Ermittlung der Waschwirkungsklasse (WWK)

Bis 2013 galt auch die Waschwirkungsklasse als ein Indiz für die Effizienz einer Waschmaschine. Heute darf kein Gerät den A-Wert der Waschwirkungsklassen mehr unterschreiten. Daher wird diese Angabe auch nicht mehr in das Energielabel aufgenommen.

Ermittlung der Schleuderwirkung (SWK)

Die Klasseneinteilung hängt von der Restfeuchte der Wäsche (in %) nach dem Schleudern ab. Die Klassenbreiten sind jedoch so groß, dass Restfeuchteunterschiede, die durch die Schleuderdrehzahl und Trommeldurchmesser bedingt sind, nicht immer durch unterschiedliche Klasseneinstufungen deutlich werden.

Je geringer die Restfeuchte, umso weniger Energie und Zeit wird zum Trocknen in einem Wäschetrockner benötigt. Die Restfeuchte gibt die Menge Wasser an, die sich nach dem Schleudern noch in der Wäsche befindet.

Beispiel: Wenn 5 kg Trockenwäsche nach dem Schleudern 10 kg wiegen, befinden sich noch 5 kg (bzw. l) Wasser in der Wäsche. Das ist eine Restfeuchte von 100 %. Wenn man die Wäsche anschließend in einem Kondensationstrockner trocknen möchte, sollte der Waschautomat mindestens die Schleuderwirkungsklasse C haben, da das Kondensatauffanggefäß bei einem Kondensationstrockner nur ein Fassungsvermögen von 3 - 4 Liter hat.


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