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Umweltschonend waschen

Wussten Sie, dass bundesweit pro Jahr in einem 4-Personen-Haushalt 260 mal gewaschen wird, über 600.000 Tonnen Waschmittel, 8 Milliarden Kilowattstunden Energie und circa 330 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht werden? Vermeiden Sie eine unnötige Belastung der Umwelt, indem Sie beim Waschen die folgenden Informationen berücksichtigen.

Weich genug
Weichspüler werden gern benutzt, um die Wäsche angenehm weich und duftend zu machen. Da sie aber die Sauberkeit der Wäsche nicht beeinflussen, kann man auf sie verzichten. Die Wasserenthärter in den Waschmitteln reichen aus, um die Wäsche tragbar weich zu machen. Außerdem belasten die Wirksubstanzen von Weichspülern, in der Regel kationische Tenside, Gewässer und Organismen zusätzlich.

Richtig dosieren
Dosieren Sie das Waschmittel gemäß der Dosieranleitung. Da der Großteil der Wäsche meist nur leicht verschmutzt ist, reicht meist auch die kleinste angegebene Menge Waschmittel aus. Mehr macht die Wäsche nicht sauberer. Eine Überdosierung von Waschmittel ist an übermäßiger Schaumbildung zu erkennen. Der Schaum bremst die Wäsche aus und die mechanischen Kräfte in der Maschine können nicht mehr richtig wirken.
Während 1966 in den Dosieranleitungen für eine Waschladung von fünf Kilogramm noch 202 Gramm Waschpulver empfohlen wurden, sind es jetzt nur noch 75 Gramm.

Vorteilhafte Kompaktwaschmittel
Durch Waschpulver, die in Zehn-Kilo-Packungen - so genannten Jumbos - verkauft werden, gelangen mehr Chemikalien in die Gewässer als bei Kompaktwaschmitteln. Die Wirkstoffe in den Kompakten sind hoch dosiert und effektiv zusammengesetzt. So können Sie mit einem Kilo Kompakt-Vollwaschmittel 16 Waschladungen à 4,5 Kilo waschen. Mit einem Kilo Jumbo-Vollwaschmittel schaffen Sie dagegen nur 9,5 mal 4,5 Kilo.

Leine statt Trockner
Wenn Sie die Wäsche umweltfreundlich trocknen möchten, ist es besser diese an der frischen Luft oder in einem Trockenraum aufzuhängen. Bei Nutzung eines Trockners sollte die Wäsche in der Waschmaschine bei mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute geschleudert werden. Dadurch ist die Wäsche trockener als bei niedrigeren Schleuderzahlen und der Trockner verbraucht weniger Energie.


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Weihnachten 2016
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