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Geschirrspüler

Besser spülen mit der Maschine – kostengünstig und komfortabel.

Einbaugeschirrspüler von Siemens
Eine Einbau-Geschirrspülmaschine integriert sich harmonisch in jede Küche (Bild: Siemens)

Ein Makel haftet jedem noch so guten Essen, romantischen Candlelight-Dinner oder Sonntags-Menü an: Irgendjemand muss anschließend Geschirr, Töpfe und alles andere abspülen. Aber auch hier haben Ingenieurskunst und moderne Technik einen Weg gefunden, uns vieler dieser Sorgen zu nehmen.

Geschirrspülmaschinen sind nicht nur hygienischer und komfortabler - sie sind auch umweltschonender. Denn moderne Maschinen verbrauchen teilweise weniger als 7 Liter Wasser und weniger pro Spülgang. Gerade bei großen Mengen Geschirr spielen moderne Geräte hier ihre Stärken aus. Durch intelligente Mechanik und immer effektivere Spülmittel können mittlerweile auch stark verschmutzte oder große Teile problemlos in den Maschinen untergebracht und komfortabel gereinigt werden.

Neben dem Wasserverbrauch ist aber auch der Energieverbrauch ein entscheidendes Kriterium, das Sie beim Kauf unbedingt berücksichtigen sollten. Denn hier sollten Sie nur die Geräte in die engere Auswahl aufnehmen, die mindestens in der Energieeffizienzklasse A zu finden sind.

Energieeffizienzklassen

Auch Geschirrspüler unterliegen seit Ende 2010 der Erweiterung der Energielabel. Da in jüngster Vergangenheit immer mehr Geräte in die bis dato beste Kategorie A vorgerückt waren, wurde auch hier die Skale bis auf A+++ erweitert. Zwar finden sich hier zur Zeit kaum Geräte, es macht aber deutlich, in welche Richtung die großen Hersteller entwickeln.

Bei der Berechnung der Energieeffizienzklasse wird immer der Verbrauch im Standard- oder Normalprogramm zu Grunde gelegt. Geschirrspüler der Klasse A benötigen für 12 Maßgedecke dann weniger als 1,06 kWh, in der Klasse B benötigen die Geräte 1,06 bis 1,25 kWh, und für Geräte der Klasse C muss man schon mit 1,25 bis 1,45 kWh rechnen. Schnell wird offensichtlich: es lohnt sich, hier beim Kauf genauer hin zu schauen!

Energielabel

Energielabel für Herde und Backöfen

Das Energielabel, das für alle in der EU vertriebenen Geräte Pflicht ist, informiert schnell und übersichtlich über die relevanten Kennzahlen eines Gerätes. Wie wichtig dabei die Energieeffizienzklasse ist, dürfte schon dadurch erkennbar sein, dass sie als erstes Kriterium etwa 3/4 des Labels beansprucht.

Zusätzlich sind hier noch Angaben zum Wasserverbrauch, der Reinigungswirkung, der Anzahl der Maßgedecke und der Geräuschentwicklung dargestellt.

Trotzdem gilt zu beachten: bei den Messwerten handelt es sich um Laborwerte, also dem Einsatz unter bestmöglichen Bedingungen. Im Alltag können diese Werte abweichen.

Einsparungen

Alle großen Hersteller haben ihre Verantwortung gegenüber kommenden Generationen angenommen und daher in den letzten Jahren immer sparsamere und Ressourcen schonendere Geräte entwickelt.

Moderne Geräte verfügen über zahlreiche Programme und Spezialfunktionen, die optimal auf das geladene Geschirr und dessen Verschmutzungsgrad eingehen. Darüber hinaus verfügen einige Modelle über intelligente Sensoren, die permanten den Härtegrad des Wassers oder die enthaltenen Verschmutzungen testen und die Dosierung von Enthärter und Spülmittel darauf abstimmen. Dadurch wird nicht nur das Spülergebnis sichtbar verbessert, sondern auch die Umwelt entlastet, denn im abgeleiteten Spülwasser sind keine überschüssigen Salz- oder Reinigerreste.

Durch diese Mechanismen konnte der Verbrauch im Vergleich zu einem Gerät aus dem Jahr 1990 beim Strombedarf um etwa 40%, beim Wasser sogar um fast 60% reduziert werden. Bei solchen Zahlen lohnt sich das Rechnen.

1,74 kWh
1990
2013

Tipp 1 - Vergessen Sie das Hand- und Vorspülen

Eine gute Geschirrspülmaschine hat ein eigenes Vorspülprogramm. Um verschmutztes Geschirr für die Maschine vorzubereiten, sollten Sie mit dem Besteck also nur die Essensreste grob entfernen, damit diese später nicht den Ablauf verstopfen können. Auf ein Vorspülen von Hand sollten Sie in den meisten Fällen also verzichten, denn eine Spülmaschine braucht dafür deutlich weniger Wasser und Strom.

Tipp 2 - Voll beladen ist am besten

Schließen Sie die Tür Ihrer Spülmaschine auch dann, wenn Sie nicht in Betrieb ist. Denn so verhindern Sie einerseits, dass sich ungewollte Gerüche im Raum verbreiten.

Viel wichtiger aber ist: Sie verzögern damit, dass Essensreste antrocknen. Das macht deswegen Sinn, weil Sie so mehr Geschirr sammeln können, um die Maschine wirklich ausreichend zu beladen. Denn trotz vieler Sparprogramme kann eine Spülmaschine ihr (Spar-)Potenzial erst bei voller Beladung richtig ausschöpfen.

Tipp 3 - Sparprogramme besonders günstig

Sparprogramme sind dafür da, dass man sie auch nutzt! Denn bei diesen Programmen muss man keinesfalls auf gute Spülergebnisse verzichten. Ihre Wirkung erzielen diese Programme über eine verlängerte Programmdauer, die die niedrigere Temperatur kompensiert. Die Esparnis bei der Energie für das Aufheizen ist deutlich höher als der leicht erhöhte Stromverbrauch durch die längere Programmdauer.

Setzen Sie daher die Intensiv-Programme wirklich nur bei starken oder hartnäckigen Verschmutzungen ein.

Tipp 4 - Programmvielfalt für jedes Problem

Über Spar-, Schon- oder Intensiv-Programme verfügen heute die meisten Spülmaschinen. Viele bieten zusätzlich noch Programme für beispielsweise die halbe Beladung oder dafür, dass nur das Geschirr im oberen Korb gespült wird.

Maschinen der gehobenen Kategorie verfügen zudem über Sensoren, die permanent den Zustand des Wasser prüfen, und anhand dessen die Reinigungseinstellung automatisch während des Programms optimieren, um Energie und natürliche Ressourcen zu schonen.

Tipp 5 - Wirtschaftlich durch Größe und Technik

Nur mit der besten Technik lassen sich auch gute Energie- und Reinigungsleistungen erzielen. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende, sondern entscheiden Sie sich lieber für ein gutes Gerät, das mindestens in der Energieeffizienz- und Reinigungswirkungsklasse A liegt.

Achten Sie außerdem auf das zuladbare Volumen. Dieses wird in Maßgedecken gerechnet. Für die verbreiteten 60 cm breiten Geräte liegt der Standard hier zwischen 10 und 12 Maßgedecken, die kleineren Modelle mit 45 cm Breite haben entsprechend weniger Fassungsvermögen. Bedenken Sie aber, dass nur eine voll beladenen Maschine am effizientesten arbeitet. Lassen Sie sich von uns gern dazu beraten!

Tipp 6 - Flexibel für jede Beladung

Um möglichst jedes Geschirrteil und jeden Topf, jede Pfanne in der Spülmaschine unterzubringen, sollten Sie darauf achten, dass der Innenraum möglichst variantenreich einstellbar ist. Starre Elemente sind für die Stabilität wichtig. Je mehr flexible Elemente wie umklappbare Stachelreihen, Tassenauflagen oder Halterungen Sie dann haben, desto leichter lässt sich der Innenraum für den jeweiligen Bedarf anpassen.


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